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Was zwischen den Zellen zusammenhält


Skolezitova ordnet ein, was ein einzelner, in der EU geprüfter Satz zu Mangan und der Bildung des Bindegewebes tatsächlich festhält.

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Mn
Spurenelement

Mangan

Mangan gehört zu den Spurenelementen: Der Körper hält davon nur sehr kleine Mengen vorrätig und muss sie regelmäßig über die Nahrung nachfüllen. Innerhalb der Zelle taucht es unter anderem im Golgi-Apparat auf — jenem Abschnitt, in dem Eiweiße ihre letzte Bearbeitung erhalten, bevor sie die Zelle verlassen.

Dort ist Mangan Teil eines Cofaktor-Prinzips, das mehreren Enzymen erst ihre volle katalytische Geschwindigkeit verleiht. Für einen dieser Zusammenhänge liegt eine von der Europäischen Union geprüfte und zugelassene Angabe vor.

„Mangan trägt zu einer normalen Bindegewebsbildung bei“

Gemäß Verordnung (EU) Nr. 432/2012


Zellen bauen, was zwischen ihnen liegt

Die Grundsubstanz Die Bauweise Die Versorgung

Fasern mit einer Füllung dazwischen

Bindegewebe besteht nie nur aus Fasern. Zwischen Kollagen- und Elastinsträngen liegt eine gelartige Füllsubstanz, die vor allem aus langen Zuckerketten besteht, die an ein Eiweiß-Grundgerüst gebunden sind. Diese Moleküle — in der Fachsprache Proteoglykane genannt — binden ein Vielfaches ihres eigenen Gewichts an Wasser und füllen damit den Raum, den die Fasern selbst nicht ausfüllen.

In der Lederhaut, in Sehnen, in Bändern und in den Wänden von Blutgefäßen übernehmen unterschiedliche Vertreter dieser Molekülfamilie ähnliche Aufgaben, meist unter Namen wie Decorin oder Biglykan. Ohne diese Füllsubstanz wären die Fasern allein ein trockenes, wenig belastbares Gerüst.

Wie eine Zuckerkette Baustein für Baustein wächst

Eine solche Zuckerkette entsteht nicht auf einmal. Im Golgi-Apparat der Zelle reihen spezialisierte Übertragungsenzyme einzelne Zuckerbausteine nacheinander an das wachsende Ende der Kette. Jeder dieser Schritte braucht ein zweifach positiv geladenes Metallion, das die Phosphatgruppe des jeweiligen Zucker-Donors in Position hält, damit die Übertragung überhaupt stattfinden kann.

Bei einem Teil dieser Übertragungsenzyme übernimmt Mangan genau diese Aufgabe. Fällt das Ion weg, wird die Kette langsamer oder gar nicht fertig — ein Zusammenhang, den die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) geprüft hat und auf dessen Grundlage die EU-Kommission folgende Angabe zugelassen hat:

„Mangan trägt zu einer normalen Bindegewebsbildung bei“ — Gemäß Verordnung (EU) Nr. 432/2012

Was von wenigen Milligramm täglich übrig bleibt

Der Gesamtbestand an Mangan im menschlichen Körper liegt bei nur wenigen Milligramm, verteilt vor allem auf Leber und Bauchspeicheldrüse. Der Dünndarm steuert die Aufnahme eng: Bei niedriger Zufuhr steigt der Anteil, der tatsächlich ins Blut gelangt, bei hoher Zufuhr sinkt er wieder. Überschuss verlässt den Körper hauptsächlich über die Galle.

Wer Nahrungsergänzungsmittel mit Mangan verwendet, hält sich an die angegebene Tagesmenge auf der Verpackung, besonders bei bestehenden Lebererkrankungen.


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Gesundheitshinweis

Diese Seite vermittelt Hintergrundwissen zu einer gesetzlich geprüften Angabe und ist nicht als medizinischer Ratschlag gedacht. Eine Untersuchung, Diagnose oder Behandlung durch eine Arztpraxis kann sie an keiner Stelle ersetzen. Nahrungsergänzungsmittel treten neben eine vielfältige Küche, nicht an ihre Stelle. Die angegebene Tagesmenge auf der Verpackung bleibt eine Obergrenze, kein Ziel zum Aufrunden. Kinder sollten an solche Präparate nicht herankommen.

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